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Gunda vom Hause Luka – die Dickkopflukanerin

Schon die Geburt des G-Wurfes von Umbra hätte mir zeigen können, dass hier etwas nicht so Übliches passiert.

10 Welpen im Stundentakt geboren, mit einer stoischen Ruhe von Umbra, brachten mich an eine Grenze der absoluten Übung in Geduld.

Umbra, die geborenen Welpen und ich verbrachten Stunden an und in der Wurfkiste, was draußen passierte bekam ich überhaupt nicht mit.

Der 03.03.2006 brachte einen totalen Wintereinbruch bei uns in Gössenheim mit fast 30 cm Neuschnee. Uwe verfrachtete den Schnee mit Schaufel und Schubkarre zu einem riesigen Berg, damit wir uns einigermaßen schneefrei bewegen konnten. Als ich das erste Mal aus dem Wurfzwinger kam dachte ich, mich trifft der Schlag über so viel Schnee in Unterfranken. Aber das nur nebenbei!

Alles Weitere verlief normal, so wie es bei jedem Wurf war.

Interessante Leute lernten wir natürlich auch hier kennen und für uns stand fest – hier bleibt eine Gunda im Hause Luka. Die Entscheidung war schnell getroffen, welches Hundemädel unser Rudel erweitern wird…so kam Gunda!

Auch wurde mit dem G-Wurf der Grundstein einer langjährig andauernden Freundschaft zu Steen und Bente in Dänemark gelegt durch die Vermittlung von Graf vom Hause Luka.

Schön dass es Euch gibt und wir genießen immer die Zeit in Elmegaarden.

Sollte ich nun Gunda in der Welpen- und Junghundezeit beschreiben, dann so, sie hatte immer Hunger, war liebenswert, sehr temperamentvoll und dickköpfig wie keiner unserer Hunde. Eine sehr gute Freundin sagte mal zu mir: „Schau sie dir doch an, wie eine Madonna der Blick“…..aber sie konnte auch ANDERS und dies lernten wir ebenfalls kennen, aber erstmal musste der Zwerg reifen.

Sie wuchs in Metzingen bei Uwe auf dem Schlachthof auf, derb ging es hier zu und es formte. Sie wurde sehr frei erzogen und lernte erst spät was Gehorsam bedeutet. Kein Problem für sie und auch nicht für Uwe und mich, nur wurde ihre Charaktereigenschaft – der dicke Dickkopf – dadurch noch ausgeprägter.

Was Gunda nicht wollte ging auch nicht. Nicht falsch verstehen, sie war liebenswert und alltagstauglich in jeder Beziehung, nur wenn es um den Hundesport ging hatte sie Prinzipien. Sie mochte gerne Fährtenarbeit, ganz gerne Schutzdienst, aber das mit der Unterordnung war für Gunda unnötig und man konnte ihrem Gesichtsausdruck ansehen was sie davon hielt: "Nein das mache ich nicht" und es haben sich Uwe und Angelika die Zähne an ihr ausgebissen!! Mir klingen noch Angelikas Worte in den Ohren: „Lass mich mal ran, das wäre doch gelacht wenn die jetzt nicht spielt!“

Gespielt hat Gunda dann später, wenn ihre Stunde kam! Ja und so hatten wir eine Hovidame mit viel „Charakter“ und kein Ausbildungskennzeichen, was ja auch nicht wehtat.

Dann war da noch die Sache mit der Zucht, die JB und ZTP war überhaupt kein Problem sie zu bestehen und alle gesundheitlichen Voraussetzungen brachte sie auch mit. So wurde der erste Wurf mit Gunda geplant, Urax vom Kreuzberger Hof sollte der „Lover“ werden. Der K-Wurf wurde auf den Weg gebracht und Decken mochte Gunda auch. Nur dann als der 63. Tag, sprich Wurftag da war, dachte Gunda an alles andere nur nicht ans Werfen. Eine Woche wartete ich mit Weh und Zagen auf diesen K-Wurf und jede Stunde wurde zum Schluss wie Jahrhunderte. Gunda und den Welpen im Bauch ging es gut, also kein Grund irgendetwas zu unternehmen. Ihr könnt auch die Geschichte noch nachlesen unter K-Wurf

Naja Gunda und ihr außergewöhnliches Verständnis mit Terminen. Auf jeden Fall kam endlich der erste Welpe und Gunda und ich hielten Zwiesprache, ob ich mir jetzt den kleinen Zwerg anschauen darf oder nicht….ich sah das weiße in den Augen, aber Gunda auch mein weißes in den Augen und mit leichtem Gebrabbel durfte ich mir Gundas Erstgeborene anschauen – es besserte sich von Welpe zu Welpe und Gunda und ich waren wieder beste Freundinnen.

Aus diesem K-Wurf blieb dann Kaja im Hause Luka, ein etwas anderer Charakter als ihre Mutter.

Gunda brachte uns noch den Y und Z Wurf im Tübinger Tor und war eine liebenswerte Hundemutter, die immer darauf bedacht war, das alle ihre Hundekinder zufrieden waren und mit vollen Bäuchlein friedlich schlummern konnten sowie Gunda halt auch!

Zum Reibeisen wurde unsere Gunda, wenn ungebetene Gäste in unser Grundstück kamen. Flugs war sie vor Ort und stellte sie mit lautem Gebelle, dass keiner mehr einen Schritt wagte. Unser Nachbar konnte ein Lied davon singen, nichts denkend betrat er unser Grundstück – nach 2 m war Ende und er erstarrte zur Salzsäule bis wir ihn erlösten. Ein Schmunzeln meinerseits konnte ich nicht verbergen.

So schnell Gunda hochdrehte war sie auch wieder unter und konnte mit einer Schar Kinder, der eine streichelt vorne, der andere hinten, schmusen bis zum Umfallen. Ihr Blick glich dann einer Madonna und man konnte sich beim besten Willen die „andere Gunda“ überhaupt nicht vorstellen.

Ja und so gingen die Jahre mit Gunda und ihrem Rudel dahin, sie war eine sehr bescheidene Hündin in keinster Weise anspruchsvoll auch was das Futter betraf – hier war sie unsere Polizei!! Hatte einer Ihrer Rudelmitglieder gedacht ein Futterlager heimlich anzulegen – großes Pech gehabt, Gunda hat alles gefunden und entweder sofort vertilgt oder sich draufgelegt und gewartet bis sie wieder Hunger hatte. Keiner hat sich getraut das anzuzweifeln, selbst vor ein paar Wochen noch musste Kaja feststellen, dass Gunda noch sehr grantig wurde wenn’s ums Futter ging.

Einmal, kann ich mich erinnern, hat sie Uwe einen ganzen Pansen geklaut und Uwe hinterher. Flugs war Gunda in ihrer Hütte verschwunden und die Hütte bebte vom Donnergrollen aus Gundas Brust. Alles Meins….so sollte dies heißen. Ein schnell abnehmbares Dach wurde Gunda zum Verhängnis, schnell war der Pansen wieder in Uwes Hand, Gunda grollte und brabbelte noch ein bisschen, aber dann war´s auch wieder gut, denn vielleicht konnte man ja durch Betteln ein kleines Stückchen vom großen Kuchen erhaschen.

Langweilig wurde das Leben mit unserer Gunda nie, gemütlicher wurde es mit zunehmenden Alter und

manche Blicke und Gesten genügten Gunda um zu wissen was wir von ihr wollen. Nennt man es Altersmilde oder einfach „ohne Worte den Draht zueinander gefunden“.

Die letzten Wochen ihres Lebens waren nicht mit Scherz und Leid überschattet, sie hat sich einfach mehr und mehr zurückgezogen. Am Abend DAVOR schmauste sie noch genüsslich ihren gewolfen Pansen – sie hat Proviant mit auf die große Reise genommen.

Das absolut Unfassbare ist dann am 14. September 2018 in den Morgenstunden passiert. Graf, fast 1000km von Gunda entfernt, hat sich zeitgleich mit Gunda auch auf die große Reise begeben – unsere Regenbogengeschwister!

 In Memoriam an alle verstorbenen G-Lukaner.

 Eure Lis

 

Zuchtmiete – warum eigentlich nicht! 

Ich darf mich vorab mal vorstellen – ihres Zeichens Hovawartdame genannt Carla-Jo vom Tübinger Tor, gut drei Jahre alt und sehr aufgeweckt!

Ich wurde in Gössenheim im Tübinger Tor bei meinem Züchter Uwe Wilksen vor gut drei Jahren geboren und jetzt bin ich zu meinem Ursprung für einige Wochen zurückgekehrt. Vielmals war ich ja schon im Unterfränkischen, kenne alle Hunde bei den Tübingern und Lukanern, aber zu Besuch ist anders wie jetzt!

Jetzt bin ich in „Zuchtmiete“ mit 9 käsehoch-Hovawartwelpen – meine eigene Bande – und wie stolz ich darauf bin.

Die ersten Wochen meiner Trächtigkeit war ich ja noch im Schwarzwald bei meinem richtigen Herrchen, dem Robert und der Gitte, mein richtiges Frauchen, bis die Menschen Gewissheit hatten, dass ich trächtig bin…..hab ich ja gleich gewusst, denn mir war ein paarmal schlecht und ich stülpte den Mageninhalt vor den Füssen meines Frauchens um!..aber des Menschen Wille ist sein Himmelreich,  dann ist es so durch Ultraschall bestätigt worden.

Naja was soll ich Euch sagen, wir fuhren dann zusammen, Gitte, Robert und ich zu Uwe und Lis und ich freute mich darauf wieder Pansen satt etc. in Aussicht zu haben. Bei der Ankunft hing schon so ein Teil am Gitter und ich tat mich sofort gütlich und zeigte auch meine weißen Augen als es hieß es wäre genug. Nützte nichts, Uwe mein Futterchef war sehr bestimmt. Ich muss aber dazu sagen, dass ich ab dem Umzug nicht mehr auf meine Taille achten musste, die war eh dahin, denn mein Bauchumfang wuchs stetig und mein Innenleben war ganz schön munter.

Appetitlos wurde ich dann so um den 5. März als sich alles in mir zu sortieren anfing, aber alles was im Magen war behielt ich auch. Mir wurde auch schon Tage vorher so eine komische Kiste im Haus aufgestellt, war ganz gemütlich darin, aber eigentlich wollte ich meine Welpen draußen in meiner extra dafür gebuddelten Mulde bekommen. Mein Ersatzfrauchen, die Lis, sage mir dann überzeugend, dass dies nicht geht und ich jetzt in der komischen Kiste bleiben sollte und auch dort mich an Bettlaken austoben konnte, wenn mich wellenmäßig die Wehen besuchten. Ich war schon froh, dass ich nicht alleine war und es gab mir Sicherheit durch die ruhigen Worte von Lis, als Bestätigung darin, alles so richtig zu machen. Ich wurde beim Werfen gelobt und das Auspacken und Abnabeln der Welpen wurde akribisch von Lis überwacht. Drei Rüden und sechs Hündinnen brachte ich so auf diese Welt und im Nachhinein war das alles o.k. Ich wurde umsorgt, und meine beiden „Angestellten“ Uwe und Lis haben mir durch die ruhige Anwesenheit eine Sicherheit vermittelt, dass ich instinktiv alles richtig machte.

Jetzt sind meine kleinen Racker 6 Wochen alt und wir haben alle zusammen viel Arbeit, viel Besuch aber auch viel Spaß und Freude aneinander. Mehrmals hat mich mein Frauchen und Herrchen besucht und finden mich einfach „spitze“ Naturtalent sagen die beiden dann. Ist auch so, denn wenn man in der Obhut von seiner Mutter, Kaja vom Hause Luka und Oma, Gunda vom Hause Luka, die nächste Generation heranzieht, ist das schon ein stolzes und gutes Gefühl.

Bald werden meine Hundekinder ausziehen und ich wieder in den Schwarzwald. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge wird der Abschied wohl sein!

Aber Gössenheim ich komm sowieso wieder und wehe es hängt kein Pansen am Gitter!

Eure Carla-Jo im April 2018

Zum Abschluss will ich Euch noch vermitteln, dass eine Zuchtmiete – richtig organisiert und geplant – genauso sein kann wie eine herkömmliche Zucht. Nicht die Hunde sind das Problem, vielmehr steht uns oft unser Verstand im Wege – instinktiv – wie ein Hund handeln, das muss man können, dann klappt das auch mit dem hündischen!

Lis Dendl

 

 

 

….und es war mir ganz wichtig diese Zeilen zu schreiben um Euch allen zu danken für Eure Liebe zu unseren Hovawarten – Eure Lis 

so und jetzt geht´s los… 

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 http://www.mittelalterlicher-friesenhof.de/images/friesischerhornrufjedute_510.jpg

der Wikinger                     &             der Friese

    ZWEI WIE PECH UND   SCHWEFELri

 

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Der Anfang einer wunderbaren Freundschaft war ein Telefonat der „lille“ Bente mit mir im März 2006. Ich kann mich noch genau erinnern, mein Handy klingelte und ich konnte die Dame am anderen Ende der Leitung ganz schlecht verstehen – nur so viel, dass sie für einen engagierten dänischen Hundemann einen robusten schwarzmarkenen Rüden suchen würde.

Nach mehreren Gesprächen mit „lille“ Bente und Steen wurde ein Treffen ausgemacht. Steen, Bente und „lille“ Bente kamen Ende März 2007 das erste Mal nach Gössenheim um „ihren sm Rüden“ und uns kennenzulernen.

Ganz schnell stand fest, die Chemie stimmt – besonders zwischen Uwe und Steen, der Friese und der Wikinger – war ganz schnell alles klar.

Graf vom Hause Luka zog dann im Mai 2006 bei Steen und Bente ein und bereits beim Abholen von Graf wurde über einen gemeinsamen Hundekurs in Dänemark gesprochen. Der Gedanke ließ uns nicht mehr los, es wurde geplant und geplant, dann im September 2007 war es soweit, es machten sich eine Handvoll deutscher Hundesportler auf den Weg nach Elmegaarden ins schöne Dänemark. Steen mit seiner Bente und Uwe hatten Dänische und Deutsche Hundesportler für eine Woche zum Hundlerkurs im September geladen.

Die Anreise war schon ereignisreich: Zu morgendlicher Stunde kamen Angelika und Heinz Naumann zum Frühstück zu uns nach Gössenheim, um Uwe und Gunda abzuholen, Gunda 18 Monate alt, war unser damaliger „Youngster“ sie durfte mit. Gleichzeitig brachte Umbra den I-Wurf vom Hause Luka in die Welt und naja was soll ich sagen – wie es halt so im Hause Luka ist – unkompliziert - Umbra presste am I-Wurf und dazwischen verabschiedete ich die Dänemarktruppe – Angelika im Auto mit Uwe, Gomez und Gunda und Heinz hütete die Truppe mit seinem Auto ein.

Wir zuhause gebliebenen, Umbra, ich und die I´s wurden per Mail und Telefon über die Aktivitäten bestens informiert, genauso umgekehrt funktionierte der Infofluss reibungslos.

 Ich hörte tolle Geschichten von Krötenrettungen durch Robert – es wurde ja der Hundeplatz trainingsgerecht umgestaltet, deshalb durften die Kröten umziehen.

Steen hatte sich solche Mühe mit dem Spuren (gemähte Rasentrassen) nach IPO-Schema gegeben und Uwe machte alles zunichte mit einem kompletten Kahlschlag des „Hundeplatzes“.

Auch waren die Herbststürme nicht zu unterschätzen, Zelte hoben ab und das jetzige Ochsenstübchen wurde zugsicher gemacht, um sich gut aufwärmen zu können. Heimelige Atmosphäre mit Kerzenschein und tolle Deko, die Bente zauberte, erzeugte eine einmalige Stimmung, die Tage waren nicht mehr so lange und etwas trübe, dafür waren die Abende sehr stimmungsvoll.

Als Ausbilderteam der ersten Riege waren Steen in der Fährte, Uwe und Thomas Spitzhirn im Schutzdienst und Unterordnung und Angelika ebenfalls in der  Unterordnung.Die Kommandos wurden schnell von den deutschen Ausbildern ins dänische umgesetzt und die dänischen und deutschen Teilnehmer lernten viel dazu.

Man war sich ganz schnell sicher, dass diese Tage im September 2008 wiederholt werden mussten naja und so war’s dann auch.

Jetzt war auch endlich ich dabei – sehr gespannt wie es denn so ist in Elmegaarden, fuhren wir mit all unseren Hunden und Wohnwagen los.

Ich kann mich noch an die letzten 100 km vor Elmegaarden erinnern – ich dachte die Fahrt hört gar nicht mehr auf und es zog sich „gefühlte Unendlichkeiten“ hin. Endlich waren wir in Søby, dann die Fahrt durch die Allee zum Haus, es war ganz schnell die stundenlange Fahrt vergessen, denn Bente und Steen standen zur Begrüßung vorm Haus und hatten ein Frühstück gerichtet, was die ganzen Jahre über auch Tradition blieb, mit Gameldansk und Dr. Nielsen zur Stärkung.

Das ist unser jährliches ankommen bei unseren Freunden und wir freuen uns bereits Wochen vorher unsere Freunde Bente – Steen mit Pernille – Nane und Martin und alle uns lieb gewordenen dänischen Bekannten wiederzusehen.

Die Nachbarn warten zwischenzeitlich ebenfalls auf die „verrückten Hundler“ aus unterschiedlichen Ländern und das obligatorische Grillen unseres Spanferkels ist zum jährlichen Highlight und Kult in Søby geworden.

Seit einigen Jahren ist am Kurs eine Prüfung gekoppelt und hier haben schon viele Hundesportler ihre langersehnten und schwer erarbeiteten Prüfungen absolviert.

Stolze Hund und stolze Menschen fahren absolut zufrieden nachhause…und was will man mehr als Zufriedenheit und Harmonie zu erreichen.

Es geht auch im Leistungssport besser mit diesen beiden Komponenten mit einzubeziehen, man erreicht dann einfach auch ganz viel mehr!!!

Das Resümee das Uwe und ich aus den Kursen ziehen:

wir haben tolle Leute mit ihren Hunden kennengelernt

wir sind im Inneren unseres Herzens ein bisschen dänisch geworden – „take it easy“

wir haben klein angefangen und sind stetig gewachsen

wir werden mit unserem Jubiläumskurs dieses Event in diesem Rahmen beenden

aber wir werden weiterhin nach Elmegaarden kommen um gute Hundeausbildung im

ganz kleinen Rahmen zu machen – wir werden ja auch nicht jünger!

 und eines noch, was ganz wichtig ist – wir würden es wieder tun!!!

Von Anfang an dabei sind:

Steen und Bente, einmalig eure Gastfreundschaft und große Geduld

Bente, Dir ein besonderer Dank für die viele Arbeit die Du mit uns Hundlern hattest!

Pernille wir haben Dich zu einer selbstbewussten Frau heranwachsen sehen und Du wirst Deinen Weg machen, Bastian und Dir alles Gute.

Nane, Du hast eine Familie gegründet und alles Gute Euch mit der kleinen Luna.

Von Anfang an dabei - Angelika Naumann mit Ihrem Gomez, die unsere Hundler in der Unterordnung fit macht, immer Verbunden damit denken wir an Heinz Naumann, der in unseren Herzen immer mitfährt und nie vergessen wird.

Ebenfalls von Anfang an dabei - Robert und Gitte Gaiser, Danke für Eure Treue und Standhaftigkeit - ihr gehört immer in unsere Truppe. Durch den Hundesport sind wir zusammengekommen und es hat sich eine Freundschaft entwickelt, die schon manche Stürme überstanden hat.

Hier an dieser Stelle möchte ich Steen für seinen Eifer und sein Durchhaltevermögen hervorheben, er war in Deutschland zur NZB und die IPO 2 wurde ebenfalls von dem Team Graf und Steen im Süden Deutschland durchgezogen. Viele Kilometer bist Du gefahren um Dein Ziel zu erreichen – Steen mit Graf vom Hause Luka, das Team ist derzeit das einzige in Dänemark mit IPO 3.

Wir denken auch an Mensch und Hund die uns in dieser Zeit verlassen haben.

Wir werden Euch nicht vergessen.

In unseren Jahresberichten könnt Ihr auf der Startseite unter Dänemark und mehr….stöbern

und ich wünsch Euch ganz viel Spaß dabei.

Geschrieben anlässlich unseres 10. Jubiläumskurses im Februar 2016 Lis Dendl

 

 

 

 

In Sache "Geheim" - die Hochzeit

Geplant war die Hochzeit zwischen dem Tübinger Tor und dem Hause Luka ja schon einige Zeit vorher, die Sache "Geheim" war mit Thorsten und Lisa Schwab perfekt eingefädelt. Am 24. Mai um 10.00 Uhr im Rathaus in Hafenlohr was es dann soweit, wir sagten "ja" zueinander - eigentlich schon vor fast 16 Jahren. Wir beschlossen vor dem 60. Geburtstag von Uwe wollten wir es wagen. Eine gelungene Zeremonie durch Thorsten, der in seiner Traurede mit Witz und Gefühl unser Leben auf den Punkt brachte. Lisa und Lorenz, der Schwab jr., waren dabei und Ike vom Hause Luka durfte natürlich auch nicht fehlen. Es war so wie wir es uns vorgestellt hatten - keine großes Tamtam - einfach nur "Ja - sagen" im ganz ganz kleinen Kreis der Beteiligten mit Ike, dem Vierbeiner aus unserem Zwinger.

Wir danken nochmals Lisa und Thorsten mit Lorenz Schwab für die perfekte Planung und herzlichen Stunden.

Allen die uns Glückwünsche und Geschenke zukommen ließen, ebenfalls ein herzliches Dankeschön.

Wir grüßen Euch als Ehepaar Uwe und Lis mit all unseren Vierbeinern!....und sonst hat sich nixxx geändert, es bleibt alles beim Alten!

 

Paula!

Lebe Deinen Traum sagen die Hundeaugen von Paula 

und ich bin glücklich dabei. Paula“  das Ergebnis der Lukanerzucht.  

Zur Geschichte:Lange ist es her, vor 14 Jahr, Pole vom Wilden Jäger, mein Rüde, deckt Carla vom Feuerteich, es kommt der U-Wurf vom Tübinger Tor. Hier konnte ich natürlich nicht widerstehen und es zog Umbra vom Tübinger Tor bei uns ein.  

Zum damaligen Zeitpunkt hatte wir selbst unsere Stammhündin „Luka“ Gwendy vom Bertelsdorfer Grund in der Zucht und ich liebäugelte mit der Verpaarung Pole x Luka, naja damals sollte es nicht sein und ich habe den Gedanken sowie den Wunsch diese Linien zu vereinen hinten angestellt.  

Die Zeit ging ins Land und immer wieder fackelte der Gedanke in meinem Kopf blitzschnell auf und ließ mich auch nicht mehr los. 

Umbra brachte uns als ihren ersten Wurf den D-Wurf vom Hause Luka und hier schaute mich der Duran mit seinem einmaligen Blick an und der traf mitten ins Herz, der „Pole“-Duran blieb bei uns - und 2013 schließ sich einmal mehr der Kreis, der Wunsch, die Linien aus dem Ursprung Wilder Jäger, Tübinger Tor und Hause Luka zusammenzuführen ist gelungen. 

Duran vom Hause Luka deckte Juka vom Hause Luka. 

Ein bisschen Geduld war angesagt, denn meine „Luka“ Juka vom Hause Luka machte es mir gar nicht einfach, als unser „Pole“ Duran vom Hause Luka ihr Freier war, glückte der P-Wurf. 

……und Paula ist da! 

Es gibt Momente im Leben, die sollte man ganz aufmerksam und glasklar einsaugen – sie geben Zufriedenheit. Ich denke an die Morgenstunden früh um 5:00 Uhr mit Paula, besonders jetzt in der dunklen Jahreszeit, nach dem Spaziergang und Spielmomenten legen wir uns noch ein Viertelstündchen auf das Sofa, der Kaminofen verbreitet Wärme und Feuerlicht – wir genügen uns vollkommen und genießen ohne Ende die kurze Zeit. 

Das Hause Luka grüßt speziell

Günter und Christa Pfeifer die Wilden Jäger

und Hermann und Christa Kehrer die „Altzüchter“ vom Tübinger Tor

und viele Andere die mit unserer Linie verbunden sind. 

Geschrieben im Januar 2014

 

Die Reise des Aljoscha - als ein Hoviwelpe auszog um nach Kanada zu fliegen

So passiert am 09. Juli diesen Jahres. Aljoscha vom Tübinger Tor, seines Zeichens Rüde sm und damals 9 ½ Wochen alt, wurde von seinem neuen Besitzer, dem Wolfgang, in Metzingen abgeholt. Um sich erst einmal ein bisschen besser kennenzulernen, hatte Wolfgang ein paar Tage bis zum Rückflug eingeplant. Alles verlief super beim „Check-in“, alle Auflagen für den Welpentransport in der Flugkabine waren erfüllt und alle „Boarding Passes“ für sämtliche Verbindungsflüge wurden ausgestellt. Der Abflug von Stuttgart nach Frankfurt als „Begleithund in einer Hundetasche“ verlief reibungslos und äußerst angenehm.

So und jetzt kommt´s:  In Frankfurt durften Hund und Herrchen an Bord der Maschine Frankfurt – Toronto gehen und ihren Platz einnehmen. Aljoscha hatte es sich in seiner Tasche unter dem Vordersitz bequem gemacht und war bereits entspannt eingeschlafen, als er wenige Minuten vor Abflug mit samt Wolfgang aus dem Flugzeug eskortiert wurde – fast wie ein Verbrecher musste man sich vorkommen! Begründung der Flugbegleiterin (Chefstewardess): sie hätten Ihre Vorschriften und so ginge das nicht. Welche Vorschriften diese Damen meinte, gab sie nicht kund und das Team Aljoscha hatte nun eine Odyssee von Flughafenschalter zu –-schalter vor sich. Keiner wollte dann wohl die Verantwortung übernehmen, der Flieger war weg und alle Versuche von nettem Schalterpersonal, die Situation doch noch zu retten und einen Transfer nach Kanada zu organisieren, schlugen fehl. Wolfgang, nach 6 Stunden auf einem der hektischsten Flughäfen der Welt verständlicherweise genervt, trat die Zugfahrt von Frankfurt nach Metzingen, zurück zu Uwe an. Hier angekommen am Abend um 19.30 Uhr hatten Aljoscha und Wolfgang eine abenteuerliche Rundreise von bereits 16 Stunden hinter sich.  Aljoscha war froh, nun wieder toben zu können auf bekannten Wiesen zusammen mit seiner besten Freundin, unserem Rottimädel - Tora 5 Monate alt, und seinem Bewegungsdrang freien Lauf lassen zu können.

Es ist schon erschreckend welche Allmacht so mancher engstirnige Mensch über ein Tier hat, mit welchem Recht erheben wir uns immer wieder über die Tiere – nur weil wir „Intelligenz“ besitzen und in stupidem Pseudo-Pflichtbewusstsein dubiose Vorschriften befolgen. Ein gesunder Instinkt, verbunden mit Herz und Verstand, ist da tausendmal mehr wert. Aljoscha wäre optimal aufgehoben und bestens versorgt als Begleitflughund nach Kanada zusammen mit Wolfgang eingereist – aber eine gewisse Dame schoss wohl hier über das Ziel hinaus. Wenn nicht alles vorab über eine Agentur geplant, gebucht und sämtliche kanadischen Vorschriften etc. eingehalten worden wären – hätte diese Flugbegleiterin ja möglicherweise recht gehabt.  Aber es war alles aufs genaueste erledigt worden, um Aljoscha schnell, sicher und wohlbehütet in seine neue Heimat zu fliegen. Stattdessen musste Wolfgang am folgenden Tag allein nach Kanada reisen.

Naja, jetzt haben wir alles über PetAir nochmals gebucht – leider ohne Wolfgang, der natürlich sofort seinen heißgeliebten Aljoscha am Flughafen in Calgary erwarten wird.

Für uns, als Züchter von Aljoscha, ist es jetzt sehr schwer geworden den kleinen Kerl ziehen zu lassen – er ist uns schon richtig fest ans Herz gewachsen und von Gössenheim aus, wo Aljosche die letzten Tage in Deutschland verbrachte geht es nochmals – auf nach Kanada.

Gerade bekomme ich einen Anruf: Dienstag 16. 07.2013 um 5.00 Uhr Abreise von „Joschi“ – Aljoscha der kanadische Wolf zieht noch einmal aus, um in seine neue Heimat zu gelangen.

Heute ist Montag und ich werde mit dem kleinen Mann noch einmal durch unseren Garten streifen, über die kleine Brücke am Kuhbach entlang laufen und Carla, unsere Oma, wird uns begleiten.

Morgen schreibe ich Euch dann noch ein paar Zeilen, wenn alles gut gegangen ist.

……Joschi fliegt wirklich und alles geht Gut…..

Dienstag 16.07. planmäßige Ankunft um 20.15 Uhr (unsere Zeit) in Calgary, dort ist es 12.15 Uhr – Wolfgang und Margarete mit Lilli, die Pyrenäenhündin, warten schon sehnsüchtig auf den kleinen Welteroberer.

Mittwoch 17.07. um 7.30 Uhr unsere Ortszeit– Wolfgang meldet nach mehr als 1300 an einem Tag gefahrenen Kilometern (Saskatoon – Calgary und zurück) die glückliche Heimkehr nach Saskatoon und alles ist gut gelaufen. Dort ist es Mitternacht und ich kann mir vorstellen, dass alle rechtschaffen müde sind und ein paar Stunden noch Schlafen werden – wenn Aljoscha es denn zulässt.

Vier Tage ist nun Aljoscha bei Wolfgang und Margarete, Zitat von Wolfgang aus einer Mail: „Aljoscha ist einfach unser Hund - gar kein Zweifel - Wir sind einfach wieder komplett.
Ein Leben ohne Hovawart ist möglich, aber undenkbar.“

 Lis

Bilder vom A-Wurf Tübinger Tor findet Ihr auf der entsprechenden Seite.




 


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