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Quere Längsstreifen

An Pfingsten fand auf dem Hundeplatz der OG Faulbach, der von Elisabeth Dendl und Uwe Wilksen organisierte Schutzdienstkurs statt. Euch gleich zu Anfang ein großes Dankeschön für eure Mühe einen solchen Kurs auf die Beine zu stellen. Platz und Helfer waren mit Bedacht gewählt und es herrschte wirklich gute Stimmung. 

Da fragt man sich was ein Schutzdienstkurs nun mit Steifen, egal in welche Richtung zu tun hat. Ihr habt Recht – gar nichts, aber wie jeder weiß, machen Längsstreifen schlank. Wir sind im Laufe des Kurses zu dem Schluss gekommen, dass Querstreifen dies auch tun, es kommt nur auf den Blickwinkel an, wie bei allem. Und so war es täglich immer mehr „in“ irgendetwas Gestreiftes zu tragen. Selbst das 6er Versteck war modisch längsgestreift, und bei der Ausbildung von Giovanni (Homer vom Hause Luka), der als Rettungshund mal seine Brötchen verdienen wird, verwandelte sich dieses in modische Querstreifen. 

Doch nun zum eigentlichen Thema. Die meisten reisten bereits am Donnerstag an, um freitags morgens fit und fröhlich, pünktlich anfangen zu können. Natürlich auch, um bereits donnerstags abends zu ratschen, zu tratschen, zu lachen und die Streifen des Gegenübers zu bewundern. So auch wir Flügels, allerdings, wie versprochen blieb unser Zelt auf dem Speicher! Ja, wir haben einen Wohnwagen. Herrlich!!! Das Wohnwagencamp wurde auf dem, wohlgemerkt ebenen, Parkplatz des Hundeplatzes errichtet, ruhig gelegen und von vorne bis hinten nette Nachbarn. Sonnensegel wurden gegenseitig verspannt. So hatte jeder seinen kleinen überdachten Vorgarten. 

Für die Zelte war ein extra Platz reserviert, unter Bäumen, schattig auf einem Grillplatz, direkt neben dem Hundeplatz. 

Für alle, die nicht auf Camp(ing) stehen, waren Ferienwohnungen oder Pensionen in der Nähe. Also für jeden Geschmack das Richtige. 

Freitags nach dem Frühstuck und einer allgemeinen Begrüßung von Uwe ging es dann los.  

27 Hundeführer(innen), teilweise mit 2 oder mehr Hunden, nahmen an dem Kurs teil. Dazu kamen die Schutzdiensthelfer und deren Hunde. Frank Heindorf mit seinem Kendy von  Custem, geführt von seiner Frau Elke, die auch noch mit Enya von den Wunschträumen und Jule von Custem teilnahm, Peter Regner mit Franjo (Falk von der Jagsthöhe) und Diva vom Schomberger Wald, Alex Drees mit seinem Rottweiler Max vom Hause Späth und natürlich Uwe Wilksen mit – „die zähl ich jetzt nicht alle auf“ vom Hause Luka. Zusätzlich als Teilnehmer und Helferanwärter war noch Siegi Batzer mit Abros dabei. 

So optimal die Lage und die gegebenen Örtlichkeiten der OG Faulbach auch sind, so sorgfältig sie auch ausgesucht wurden, ohne euch wäre es ein Schutzdienstwochenende ohne Schutzdienst geworden. Jeder von euch hat alles getan, um vor allem die Baustellen der Hundeführer zu beheben. Auf jeden einzelnen Hund habt ihr euch eingestellt, habt ihn aufgebaut und Tipps für das Weiterarbeiten gegeben. Der eigentliche Hundeplatz, mit hangauf - hangab war nicht leicht für euch zu arbeiten. Manch einer von euch lag dann doch mal auf der Nase. Für euren vollen Einsatz möchte ich mich an dieser Stelle im Namen aller herzlich bedanken. Ich persönlich habe wiedereinmal dazugelernt und meine schlimmste Baustelle, die da heißt Revieren, verkleinert, mein Hund kann es ja, wenn ich mich nicht so … anstelle. Humor ist, wenn man trotzdem lacht… Und abends bei einem (oder auch zwei…) Glas Rotwein reviert es sich in der Theorie doch auch viel einfacher. 

Den Vereinsmitgliedern der OG Faulbach, insbesondere Lisa Schwab, die allmorgendlich dafür sorgte, dass wir frühstücken können und ihrem Mann, Thorsten Schwab, der die zu Wurst, Käse und Marmelade gehörenden Brötchen brachte, ein riesen Dankeschön.  Klaus Lipinski, der extra wegen des Kurses Urlaub nahm, um uns köstlich zu bekochen. Auch für die Vegetarier unter den Teilnehmern war gesorgt. Das ist Einsatz, Danke!!! Nicht zu vergessen, all die, die die Theke unter ihren Fittichen hatten, immer freundlich und hilfsbereit, Karin Lipinski, Annina Graupner, Bastian Freitag und Barbara Zehner. Barbara, dein Erdbeerkuchen – ein Gedicht!!! Danke euch allen. 

Wie immer, wenn ich einen Artikel schreibe, vergesse ich auch nicht uns, die Kursteilnehmer, denn die gehören ja auch dazu. Danke, dass ihr so zahlreich erschienen seid, für eure gute Laune und eure sportliche Fairness. 

Es gab täglich zwei Durchläufe und jeder hatte Zeit genug, zwischendurch zu machen was er mochte. Es wurde gefachsimpelt, und das nicht nur über Hunde, Bekanntschaften geschlossen und, wie immer, überdimensional viel gelacht. Alle verstanden sich großartig.  

Es war ein Wellness-Schutzdienstwochende, das alles zu bieten hatte. Vom Schutzdienst angefangen über Sonnenbräune, Schwitzkuren und Gurkenmasken bis hin zu den Schlankheitskuren (wessen Streifen machen schlanker), ja selbst Falten wurden von „Schönheitschirurg“ Thorsten, retouchiert, allerdings nur auf Fotos. Für uns kam dann noch hinzu, dass in unserem Wohnwagen, der Hexenküche, endlich keine 1.001 Mitbewohner in Form von allem was fleucht und kreucht einzogen. Nein, geruhsamer Schlaf auf echter Matratze, kein Sägewerk, außer dem eigenen. Wenn das kein Wellness ist!!! Aber da die Krabbeltiere nun ausgeschlossen waren, hat zumindest eines eine andere Möglichkeit gesucht und auch für kurze Zeit gefunden. Irgendwie bin ich in die Flugbahn eines Käfertieres gelaufen, das sich dann, wenn schon nicht in meinem Bett, dann halt in meinem  Ohr kurz Schutz vor der Sonne suchte. Na, wenn das kein Käferwellness war…

Vom Wetter, über die Gassimöglichkeiten, Wohnwagenstellplatz, Zeltplatz, die Verpflegung und die Ausbildung - es war ein gelungener Kurs. Es wurden viele tolle Fotos gemacht und die Auswahl fiel mir schwer. Ich habe Bilder in diesen Text integriert, die unsere Hunde in Aktion zeigen und habe weniger Wert darauf gelegt, dass die dazugehörigen Hundeführer(innen) mit abgebildet sind. Natürlich mit Ausnahmen. Lieber wäre es mir gewesen, hätte ich von jedem Hund eine Einzelaufnahme gehabt. 

Eines nur empfand ich als schade. Einige Teilnehmer hatten im Voraus bereits mitgeteilt, dass sie montags aus wichtigen Gründen früher aufbrechen müssen. Leider entwickelte es sich dann so, dass nach dem Mittagessen immer mehr abreisten. Den gemeinschaftlichen Abschied habe ich doch sehr vermisst. Zumal auch Lis und Uwe sicherlich noch gerne eine paar Worte an uns alle gerichtet hätten. Die Schutzdiensthelfer, die Organisatoren und die Helfer des Vereins hätten ein gemeinschaftliches Dankeschön in Form von Applaus von uns Teilnehmern verdient gehabt. 

Ich hole dies jetzt hier sofort für alle nach und verabschiede mich mit lautem: 

KLATSCH, KLATSCH, KLATSCH…!!!! 

Bis zum nächsten Kurs, da machen wir es dann alle wieder persönlich…. 

Es grüßen  

Silke Flügel mit Dunja vom Hause Luka und  Argus von der Kleinen Hexe



 


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